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Surfurlaub auf Fuerteventura mit Planetsurf

Dieses Jahr war ich zwei mal zum Surfen auf Fuerteventura.

Ehm, wie bitte was? Zwei mal? 

Ja, richtig gehört. Es ist passiert. Da stehen sie alle offen, die Türen, und ich geh‘ trotzdem zwei mal durch die gleiche.

Warum? Weil sie mich in eine Welt zu führen vermochte, die jenen aus unseren Märchenbüchern ähnelt. Die bei denen die Feen und Kobolde umgeben von Schmetterlingen, Blumen und der gigantischen Naturlandschaft mit atemberaubenden Wasserfällen, Feldern und Seen auf ihren aus Kletterpflanzen bestehenden Schaukeln dir glücklich zu verstehen geben wie schön das Leben sein könnte, wenn wir doch nur auch im Paradies leben könnten. 
Ja und ich, ich war in diesem Paradies! Nur eben ohne Feen und Kobolde. Naja und auch ohne Wasserfälle, Blumen, Felder und aus Kletterpflanzen bestehenden Schaukeln. Zumindest hielten sie sich für mich versteckt. Und trotzdem behaupte ich im Paradies gewesen zu sein. Das war ich auch. In einem Paradies aus Wüste, spektakulären Stränden, türkisfarbenem Wasser und das Beste: in einem Paradies mit konstant guten Surfbedingungen!

Surfurlaub auf Fuerteventura im Frühjahr im Hostel

Die zwei Wochen im Frühjahr waren schön. Es war ein angenehmer Urlaub. Eine tolle Insel. Ich hatte ein super Auto. Im Vergleich zu dem deutschen Winter konstant bombastisches Wetter. Das Hostel war ganz in Ordnung. Also alles ganz schön möchte man (ich) behaupten, kann ich allerdings nicht.
Gefehlt hat die perfekte Unterkunft. Der perfekte Surfkurs. Die perfekte Backpacker Gesellschaft.
Die Hotelbesitzer warben damit ihre Gäste stets zu den perfekten Surfspots zu fahren, allerdings war der Transport dann schließlich so teuer, dass ich mir irgendwann einfach selbst ein Auto mit zwei Freunden auslieh. Auf Tipps und Ratschläge mussten wir dennoch weiterhin verzichten. Nach etlichen Fehlversuchen gaben wir schließlich auf und führten die restlichen Tage einen Strandurlaub. Wenn man einen Surfurlaub auf Fuerteventura erwartet, gleicht das allerdings einem Weltuntergang überhaupt. Es ist wie, einem Kind einen Eisbecher vor den Mund zu stellen und ihm dann aber im Nachhinein doch das Essen zu verbieten. Oder noch schlimmer.

Okay, dachte ich mir, vielleicht einfach ein bisschen zu viel verlangt, die Ziele zu hoch gesetzt und zufrieden war ich.
Bis ich zufälligerweise im Sommer wieder für einen Surfurlaub auf Fuerteventura landete und diesmal all die einst fehlenden Komponenten letztendlich dafür sorgten den wirklich perfekten!!! Trip auf Fuerteventura erlebt haben zu dürfen!

 

Surfurlaub auf Fuerteventura

 

Surfurlaub auf Fuerteventura im Sommer mit PlanetSurf

10 Tage im Surfhaus von Planetsurf. Das bedeutete nicht nur eine Woche grandioser Surfstunden mit Lehrern, die so kompetent waren wie ich sie noch nirgend anderorts vorfand, es bedeutete zeitgleich eine Woche voller Ausflüge mit den entspanntesten Menschen, Grillabende, Slackline-Sessions, Longboard Touren, Kite Surfen, Windsurfen, Tapas, Bier, Kiwi Bar, Waikiki Bar, Banana Bar ohja Banana Bar…
Es war ungelogen einer der besten Zeiten, die ich je auf Reisen verbracht habe. Ich hatte Gedanken wieder zurück zu kommen (ein drittes mal! das gab’s noch nie!)..länger zu bleiben..sehr sehr lange zu bleiben. Es war einfach schlicht und weg der perfekte Surfurlaub auf Fuerteventura und Grund dazu war definitiv meine Entscheidung zu PlanetSurf zu gehen.
Das Haus war eine Mischung aus Hostel und Apartment und hatte einen großzügigen Gartenbereich, mit einem Tischkicker, Hängematten, einer Slackline  und sonstigen Chillout Sofas, das neue Surfhaus hat sogar einen großen Pool. Es gab täglich einen Surfkurs von ungefähr drei Stunden mit ca. 7 Leuten in einem Kurs. Je nach Wellenbedingungen sind wir mit dem Van immer zu den perfekten Stränden gefahren und konnten somit einiges von der Insel sehen. Im Wasser selbst wurde je nach Niveau sehr speziell auf die jeweiligen Fehler eingegangen wie ich es noch von keinem Surflehrer zuvor erlebt habe und ein Fotograf hielt deine Surfkünste auch noch auf Bildern fest. Perfekt.

 

Surfurlaub auf Fuerteventura

Surfurlaub auf Fuerteventura

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Surfurlaub auf FuerteventuraSurfurlaub auf Fuerteventura

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Surfurlaub auf eigener Faust vs. mit einer Surfschule

Da ich nun beide Varianten  erlebt habe, kann ich definitiv jedem raten den Surfurlaub auf Fuerteventura mit einer Surfschule zu planen.
Hier meine Vorteile:

1. Du findest super schnell Anschluss!!!

2. Es ist angeblich verboten die Boards ungeschützt im Auto zu transportieren (solltest du ein längeres Board als 6.8 haben wird es sowieso in die meisten Mietwagen nicht reinpassen) und bei den Mietwagen ist es zusätzlich verboten sie aufs Dach zu schnallen.  Genauso lästig ist es mit deinem Board stundenlang in einem der local Busse zu sitzen.

3. Die Surflehrer kennen die Insel in und auswendig und fahren dich jeden Tag zu dem perfekten Spot, während du schonmal viel zu viel Zeit verlierst Spot für Spot abzufahren (mit dem Bus ist dann dann natürlich doppelt so blöd). Wenn du dich nicht auskennst, kann es natürlich genauso schön passieren, dass du einfach mal im Sand stecken bleibst, weil die Straße zu dem Surfspot plötzlich aufhört haha.

4. Egal welches Level du bist, wenn du dich verbessern willst, ist es immer hilfreich einen Surflehrer zu haben. Nobody is perfect! ;)

 

Ich war begeistert. Bin begeistert und werde definitiv zurück kehren und weiterhin begeistert sein. Danke http://www.planetsurfcamps.com für die Unterstützung! CHEERS!

 

 

 

 

Surfurlaub auf Fuerteventura

 

Surfurlaub auf Fuerteventura

Surfurlaub auf Fuerteventura Surfurlaub auf Fuerteventura

copyright: Jasmin Böhm

 

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  • Mira Mireau Reiseblog via Facebook
    24. September 2014 at 13:42

    https://www.youtube.com/watch?v=3OZTNpclj9w Das ist mein erster Film, also habet Erbarmen! <3 :)

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    24. September 2014 at 17:16

    Ich finds toll :)

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    17. Oktober 2014 at 11:33

    <3

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