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DIE BESTEN SURFSPOTS WELTWEIT TEIL 1

Neun Blogs verraten dir ihre liebsten Surfspots rund um die Welt! 

Wenn du nicht gerade ein Meer mit super Wellen vor der Haustür hast oder regelmäßig mit Insider Infos bombardiert wirst, habe ich dir nun eine grandiose Auswahl an tollen Surfspots rund um den Globus zusammen gestellt, um dir bei der Qual der Wahl deines nächsten Surftrips zu helfen und natürlich, um dir acht wunderbare Blogs vorzustellen, die dir auch bei deinen kommenden Suchen behilflich sein können.

 

In meinen nächsten drei Artikeln werden sich diese Blogs bei dir vorstellen, dich aus deinem öden Alltag befreien und dir ordentliche Lust aufs Surfen und Reisen verpassen!
Fernweh garantiert!!

 

Den Anfang machen Team Holmstrøm, Julian von Surfnomade und Barabra von Indojunkie!

 

Du möchtest Surfen lernen?

Du willst wissen, wo die weniger überfüllten, epischen Surfspots auf Bali liegen?

Du besitzt nicht genug Geld für einen langen Flug? Wir wäre es mit einem Surftrip in Deutschland??

Du fragst dich schon immer, wie du deine Leidenschaft, das Surfen, mit deiner Arbeit verbinden kannst?

Drei Blogs liefern dir all deine Antworten!

 

 

 

TEAM HOLMSTRøM

 

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Sylt. Fotograf: Karsten Kossowski 

Hallo Lars und Fabian vom Team Holmstrøm von http://holmstroem.de/

Erzählt doch bitte kurz wer ihr seid, was ihr macht und warum es sich garantiert lohnt, den Link zu eurer Seite zu folgen!
 
Fabian: „Moinsen! Wir sind eine handvoll Jungs ausm Norden (Sylt/Kiel) und in den heimischen Gefilden (Nord- und Ostsee) immer auf der Suche nach einer surfbaren Welle. Gegründet haben wir Team Holmstrøm bereits im Jahr 2001. Unsere Crew setzt sich aus verschiedenen Kreativköpfen und Talenten zusammen, die sich gegenseitig gut ergänzen. Gemeinsam gehen wir Surfen, Skaten, Feiern, Fotografieren oder basteln irgendwelche geilen Sachen. Ob es sich für Dich lohnt, unsere Seite aufzurufen, können wir Dir nicht garantieren, aber auf www.holmstroem.de erwarten Dich Berichte, Bilder und Videos unserer Trips und Sessions. Außerdem haben wir einen ständig wachsenden Onlineshop, in dem wir Klamotten anbieten, die aus Biobaumwolle produziert und durch die Fair Wear Foundation zertifiziert sind (http://shop.holmstroem.de/). Wer also z.B. ein T-Shirt möchte, auf dem nicht fett der Schriftzug eines der führenden „Surflabels“ steht und dem dazu auch noch faire Arbeitsbedingungen und gute Materialien am Herz liegen, ist herzlich dazu eingeladen, mal unseren Shop abzuchecken.“
 
Surfen? Bali! Australien! Frankreich! Portugal! Ja klar! Aber Deutschland? Eher Wenigen kommt Deutschland in Verbindung mit Surfen in den Sinn. Ihr zeigt auf eurem Blog jedoch, dass es immer wieder gute Tage mit ordentlichem Swell gibt. Hat es für euch eher etwas mit eurem Wohnort zu tun oder hat das Surfen im Norden tatsächlich verborgenes Potenzial?
 
Lars: „Ich denke, der Wohnort ist natürlich schon ein wichtiger Faktor wenn es ums Surfen geht aber das Entscheidende bei mir ist der Background. Aufgewachsen bin ich auf der nordfriesischen Insel Sylt, auf der ich auch immer noch wohne. Bereits im Alter von sechs Jahren brachte mir mein Vater das Surfen in Hörnum bei und seitdem ist mir dieser Sport immer wichtiger geworden. Dazu kommt noch der Strand direkt vor der Haustür, so lasse ich keine noch so kleine Welle in der Nordsee aus. Wer das Glück und die Möglichkeit hat, jeden Tag im Jahr die Bedingungen zu checken, der bekommt auch die richtig guten Sessions mit. Wie z.B. letztes Jahr im Oktober den Jahrhundert Swell auf Sylt. Als ich an diesem Tag über die Düne guckte, bin ich fast hinten übergekippt. Kein Mensch im Wasser, Sonnenschein, es perlte die Bank entlang, fette Sets und etwas offshore. Noch immer bekomme ich Gänsehaut, wenn ich davon erzähle. Fotos von der Session gibt es hier: http://holmstroem.de/unglaublich/.“
 
Ihr seid bereits an vielen Orten rund um die Welt gesurft, wo war bis jetzt euer absoluter Favorit?
 
Lars: „Natürlich war unser gemeinsamer Roadtrip durch Kalifornienim Jahr 2011 ziemlich geil http://vimeo.com/35162659, aber auch mein erster Mittelmeer-Trip nach Mallorca hatte einiges zu bieten. Weniger Leute im Wasser als in Cali und trotzdem nette Wellen bei angenehmen Temperaturen.“
 
Fabian: „Mir hat es sehr gut im Norden Schottlands gefallen. Zwar ist es dort arschkalt, aber es gibt echt top Wellen und die Crowds im Wasser halten sich in Grenzen. Ein gemeinsamer Teamtrip nach Dänemark ist auch immer cool – nicht so weit wie nach z.B. Frankreich aber trotzdem gute Bedingungen und nette Leute. In den letzten neun Monaten habe ich mich in Portugal aufgehalten, wo es mir auch sehr gut gefallen hat. Auf einen Favoriten kann ich mich trotzdem nicht festlegen. Destinationen wie Irland, Schottland, England und DK punkten bei mir durch raue Landschaften, leerere Line-ups und meist freundliche Locals, dafür ist es dort kälter als z.B. in Frankreich oder Portugal.“
 
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Fotograf: Jasper „Katzer“ Schwampe

Ich kann mir vorstellen, dass ihr keine Lust habt euer Leben im Büro zu verbringen während draußen die besten Wellen an euch vorbei ziehen. Irgendwelche Pläne oder Ratschläge wie man Arbeiten und Surfen am bestmöglichen miteinander verbinden kann?

 
Lars: „Ich hab noch das Glück auf Sylt zu wohnen und zu arbeiten. Die Nordsee liegt bei mir quasi vor der Haustür. Aber auch in Zukunft will ich nicht weit vom Wasser entfernt wohnen. Die Regel ist einfach: wer nah am Meer wohnt, kommt auch öfter ins Wasser.“
 
Fabian: „Ich wohne seit meiner Geburt in Kiel und somit auch nicht sehr weit weg von Nord- und Ostsee. Noch bin ich Student, doch bald hab ich den Master in der Tasche. Ich kann es mir eigentlich auch nicht vorstellen, mich dauerhaft weiter entfernt vom Meer aufzuhalten. Mal sehen was die Zukunft bringt, aber ich versuche auf jeden Fall einen Job in Meeresnähe zu finden und mir Freiräume fürs Surfen zu schaffen. Konkrete Pläne oder Ratschläge, wie man Arbeiten und Surfen am bestmöglichen miteinander verbinden kann, habe ich nicht. Ein Job in Meeresnähe vereinfacht die Angelegenheit aber sicherlich und ein lockerer Chef, der einem auch mal freigibt, wenn die Conditions stimmen, ist bestimmt auch gut ;-).“
 
Was ist der Plan für 2014? Irgendwelche Trips oder Events geplant für die ihr noch ganz schnell unser Interesse wecken möchtet?
 
Fabian:„Der größte Plan für 2014 gilt für jedes Jahr und heißt gemeinsam so viel Zeit im und am Wasser zu verbringen wie es nur geht. Zudem wollen wir unseren Shop mit weiteren Klamotten und Designs aufstocken und wenn wir es schaffen, in Dänemark einen Surfcontest austragen. Ein paar coole Clips und Fotos werden wir wohl auch auf unserer Homepage veröffentlichen und die ein oder andere Überraschung ist hoffentlich auch drin.“
 
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibts unter:
 
Großes Dank an Team Holmstrøm!

 

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Sylt. Fotograf: Karsten Kossowski 

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Sylt. Fotograf: Karsten Kossowski

 

 

INDOJUNKIE

 

Hallo Barbara. Seit diesem Jahr schreibst du mit Melissa auf dem Blog http://indojunkie.com/über Themen wie das Reisen, Auswandern, Leben, Tauchen und Surfen in Indonesien.
Du warst bereits viel in der Welt unterwegs, warum also ausgerechnet Indonesien?
 
Barbara: „Nach mehreren Reisen nach Lateinamerika hatte ich das Gefühl, ich sollte doch mal einen anderen Teil der Welt erkunden und beschloss nach Asien zu reisen. Indonesien hatte mich schon in der Uni interessiert. Ich habe an der LMU München Ethnologie studiert und da wurde ein Indonesisch-Sprachkurs angeboten. Dazu kam, dass ich mich als Filmemacherin und Fotografin auf’s Filmemachen für NGO´s spezialisieren wollte, weshalb ich nach dem Studium nach einem Praktikum bei einer NGO gesucht hatte. Ein Freund war zu der Zeit in Bali und durch ihn habe ich die ROLE Foundation entdeckt. Da sie sich für Umwelt- und Frauenrechte einsetzen, schien es genau die richtige Wahl für mich. Ich bekam auch direkt eine Zusage und im November 2012 ging es dann los. Ursprünglich hatte ich geplant, nur 6 Monate dort zu bleiben, daraus wurden aber 8 Monate, so gut hat es mir gefallen! :-)“
 
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Barbara auf Bali
 
Indonesien ist wunderbar vielfältig und lockt mit Unmengen von Attraktionen, trotzdem ist eine deiner größten Leidenschaft das Surfen. Was ist es, was dich am Surfen so sehr begeistert?
 
Barbara: „Ursprünglich war ich gar nicht sicher, ob ich surfen lernen wollte. Ich hatte vor ein paar Jahren einen Surfkurs in Portugal gemacht und mochte es gar nicht. Ich war einfach nicht ans Meer gewöhnt und hatte auch etwas Angst davor, da ich bis dahin nie für längere Zeit am Meer war. In Bali hat sich das aber geändert. Ich lebte auf der Bukit-Halbinsel, wo es wirklich NUR ums Surfen geht. Alle um mich herum waren plötzlich Surfer, haben von nichts anderem geredet. Es hat aber trotzdem noch relativ lange gedauert, bis ich wirklich damit angefangen habe. Die ersten Monate bin ich immer nur am Strand gesessen, hatte auf´s Meer gestarrt und den anderen beim Surfen zugesehen. Man kann im Süden Bali´s leider oft nicht im Meer schwimmen, da es dort eben perfekte Surfkonditionen gibt, was für Schwimmer sehr gefährlich sein kann. Irgendwann wollte ich aber einfach ins Wasser! Und Surfen war dazu die einzige Möglichkeit. Ich kaufte mir ein Surfbrett und meine Freundinnen gaben mir `Surfunterricht´. Meine erste Session war bei Sonnenuntergang in Pandawa Beach. Es war einfach wunderschön  dort und schon war ich infiziert! Die Farben, das warme Salzwasser….es gibt einfach nichts schöneres als im Wasser zu sein – vor allem bei Sonnenuntergang! Es ist ein wunderbares Gefühl inmitten dieser Naturgewalten auf seinem Brett zu sitzen und sich ganz auf die Natur einzustimmen. Es ist eine Art Meditation für mich, die mich näher zur Natur bringt und reinigt. Außerdem lernt man schnell, sich nicht zu überschätzen. Der Ozean bringt dich ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück! Man ist generell auch sehr von den äußeren Bedinungen abhängig. Von Ebbe und Flut, dem Mond, dem Wetter etc. Man kann nicht einfach mal schnell ins Wasser hüpfen und ein paar Wellen reiten, wann man will. Man muss auf die Natur achten und geduldig sein. Es ist diese Interaktion mit der Natur, die mich so daran fasziniert.“
 
Bali ist weltweit für konstant perfekte Wellen bekannt. Ist es dann nicht eher schwierig gute bzw. nicht überfüllte Surfspots zu finden?
 
Barbara: „Das ist allerdings vor allem in den Sommermonaten Mai – August ein Problem. Uluwatu, Padang Padang und vor allem Kuta sind leider oft sehr überfüllt. Es gibt aber Spots, wie Batu Bolong in Canggu, bei dem sich alles etwas verteilt, weil es dort mehreren Wellen gibt, die an verschiedenen Stellen brechen und nicht nur eine einzige an einem Point, wie in Padang Padang. Es gibt aber auch Spots, die noch weniger bekannt und nicht so überlaufen sind. Dreamland ist eine gute Wahl, oder Greenballs, wobei der mit Vorsicht zu genießen ist! Oder man schmeißt sich richtig früh aus dem Bett und geht schon um 7 – direkt zum oder nach Sonnenaufgang. Um diese Zeit, ist sogar Padang Padang nicht zu voll.“ 
 
Viele Surfer, die Bali besuchten, berichten von dem vielen Müll an den Stränden und vor allem auch im Wasser. Wie schätzt du die Situation ein?
 
Barbara: „Das ist leider wahr! Vor allem in der Regenzeit und nach starkem Regen sind die Spots vor allem um Kuta rum und weiter nördlich zu meiden! Denn dann werden Müll, Abwasser und sonstige eklige Sachen direkt ins Meer gespült. Bali hat leider immer noch ein großes Müllproblem, da viele Leute einfach nicht wissen, wie sie mit ihrem Müll richtig umgehen sollen.
Glücklicherweise gibt es aber viele Initiativen, die sich für eine sauberes Bali einsetzen und ganze Abwassersysteme bauen. Meine Artikelreihe `Bali- das Müllparadies´ auf Indojunkie handelt davon und stellt unter anderem auch den jungen Balinesen Wayan vor, der von `meiner´ NGO Role Foundation Permaculture und Waste Management – Unterricht erhalten hat und nun ein wunderbares Projekt in seinem Dorf im Osten Balis gestartet hat.“
 
Zum Abschied kannst du uns als indojunkie doch sicherlich noch ein paar coole Surfspots in Bali mit auf den Weg geben, oder?
 
Barbara: „Klar, meine Favoriten sind `Baby-Padang´ in Padang Padang, Batu Bolong in Canggu für die Trockenzeit und die Welle vor dem Hyatt Hotel in Nusa Dua für die Regenzeit.
Warum das so ist, könnt ihr hier lesen!“
 
Vielen Dank Barbara und bis hoffentlich bald in Indonesien!
 
Barbara: „Kein Problem! Gern geschehen!“
 
 

batu-bolong

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SURFNOMADE
 
Julian schreibt auf seinem Blog http://www.surfnomade.de über den Versuch, seine Leidenschaft fürs Surfen mit dem Arbeitsleben zu verbinden. Ein Leben weit weg vom typischen Bürojob, ein Leben nah am Wasser, nah an den Wellen, nah an der Zufriedenheit. Auf seinem Blog stellt Julian nicht nur regelmäßig einzigartige Surfspots rund um den Globus vor, sondern interviewt für euch auch immer wieder die sogenannten Surfnomaden und befragt sie zu ihrer Surf-Work-Balance.
 
Autor_Julian-Siewert
 

Julian, welches Ziel verfolgst du mit deinem Blog?

 
Julian: „Mein Blog ist in erster Linie der Ausdruck meines Bedürfnis, Ideen und Gedanken zum Reisen, Surfen und unterwegs Arbeiten mit anderen Surfenthusiasten zu teilen. Es geht mir darum, die Gruppe der Surfer zu vergrößern, die als Surfnomaden leben und arbeiten wollen.Ziel ist es, das Arbeitsleben so mobil und flexibel zu gestalten, dass das Surfen im Mittelpunkt steht und nicht mehr die Präsenz an einem festen Arbeitsplatz. Ich will dazu anregen, neue Arbeitsmodelle auszutesten, die sich nicht mehr über die Präsenzkultur definieren, so wie es noch in der Generation unserer Eltern üblich war.“
 
 
Erzähl doch etwas über dich, wie kam es überhaupt zu deiner Leidenschaft, dem Surfen?
 
Julian: „Wenn man so wie ich in Hamburg aufwächst, ist die Frage durchaus berechtigt. Denn obwohl das Meer so nah scheint, muss schon einiges zusammenkommen, damit die Bedingungen fürs Wellenreiten an Nord- und Ostsee halbwegs hinhauen. Trotzdem hat mich die Ästhetik brandender Wellen schon als Kind immer fasziniert und ich stand in den Sommerferien stundenlang staunend an den Klippen der Bretagne. Nach meinen ersten Schnupperkursen, damals noch als Teeny an der französischen Atlantikküste, war es um mich geschehen und in den ersten Semesterferien im Jahr 1999 habe ich die erstbeste Chance genutzt und bin für drei Monate nach San Diego in Kalifornien. Der Nachbar hatte noch ein altes Board in seiner Garage liegen. Neben meinem Job im Zoo, war ich dann wie ein wahnsinniger am Surfen. Durch diverse Auslandssemester habe ich insgesamt für knapp zwei Jahre an Surfspots gelebt. Die meiste Zeit in Brasilien und Südafrika.“

Gehört für dich zu einem perfekten Surfspot mehr als nur saubere Surfbedingungen oder spielt auch die Umgebung, Land und Leute eine große Rolle?

 
Julian: „Das ist ja das tolle am Surfen. Surfen und Reisen sind ganz eng verknüpft und neben neuen Kulturen und Landschaften sind mir neue Freundschaften und gemeinsame Momente im Lineup viel wichtiger als der perfekte Surf.Wenn alles zusammenkommt, ist es natürlich umso schöner.“

Als deinen liebsten Surfspot nennst du Sal. Du warst schon viel am Reisen, immer nah am Wasser, wie du sagst, warum also ausgerechnet Sal?
 
Julian: „Wie gesagt, für die einzigartigen Surferlebnisse ist für mich nicht immer nur die Qualität der Wellen ausschlaggebend. Sal ist von Deutschland aus in sechs Flugstunden erreichbar und ich kann meine Freunde leichter überzeugen mitzukommen. Hinzu kommt, dass mir das Surfen ohne Wetsuit einfach doppelt so viel Spaß bringt und die kapverdische Insel Sal liegt in den Tropen, bietet also ganzjährig warmes Wasser.
Gleichzeitig ist Sal noch ein kleiner Geheimtipp für Wellenreiter. Weil die Insel in der Passatwindzone liegt und vor Allem als Windsurfrevier bekannt, reagieren Wellenreiter zunächst oft skeptisch. Einige Spots liegen aber im Windschatten von Bergen und der Wind bläst offshore. In der Zeit nordatlantischer Winterswells hat man also immer wieder saugeile Sessions und wenig Crowds. Für afrikanische Verhältnisse ist der Internetzugang auch ganz passabel. Auf Sal stimmt einfach vieles. Deshalb habe ich über die Insel auch einen eigenen Guide für Surfnomaden geschrieben, den man auf meinem Blog kostenlos runterladen kann.Hier der Link: (www.surfnomade.de/melde-dich-an) „

Du schreibst, das Motto der Surfnomaden sei: „Arbeit ist da, wo ich Netz habe und wo der Swell ankommt“ gilt diese Einstellung auch für dich?

Julian: „Ich habe im Laufe meines Studiums und Berufslebens herausgefunden, wie ich leben und arbeiten will. Grundsätzlich arbeite ich lieber kurz im Flow als lange im Tran. Mir gelingt es selten, mehrere Stunden am Stück konzentriert und effektiv zu arbeiten. Ich bevorzuge kurze Etappen mit konkreten Zielen. Arbeitspausen nutze ich dann für Surfsessions.Dennoch verbringe ich aus beruflichen Gründen immer noch mehr Zeit in Berlin als am Surfspot. Ich habe aber gerade die Weichen gestellt, um künftig als Freiberufler ein Großteil des Jahres via Internet direkt vom Surfspot aus zu arbeiten. Das Ziel ist klar: Ich will nicht mehr arbeiten nach der Taktung von Auftraggebern und Vorgesetzten, sondern im Rhythmus der Gezeiten!“

 
Riesen Dank Julian für deine phantastischen Antworten!
 
 

 Sal_Ponta-Preta_2

Sal_Ponta-Preta_1

 
 
 
 
 
Tausend Dank nochmals an Team Holmstrøm, Julian und Barbara!
 
Nächste Woche folgt Teil zwei mit neuen Konzepten für Surfcamps in Europa, so wie gediegenen Surfspots in Südafrika und Kalifornien! Stay tuned!
 


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